Butter und Vorurteile

20130711_212248„Heute habe ich wirklich keinen Stoff zum Schreiben, man verödet und verblödet in Cannstatt vollkommen, und aller Geist geht zum Teufel, wie Butter an der Sonne …“

Manchmal geht’s mir ganz genau so, wie es Thaddäus Troll, der berühmte Schwabe und Ur-Cannstatter, beschrieben hat und dann muss ich mich selbst sofort innerlich abmahnen, denn: Es stimmt ja nicht. Cannstatt ist doch nicht Schuld, wenn ich doof bin. Unser Cannstättle ist nämlich viel schöner und inspirierender, als viele glauben. Wer durch den liebevoll gepflegten Kurpark spaziert, und nicht zum Dichter wird, ist eben kein sehr helles Köpfle. Genauso wie diejenigen, die das Flanieren am Neckar, die Wilhelma, die zauberhafte Altstadt, die Gründerzeit- und Jugendstilbauten, die hübschen Cafés und Lädchen und – natürlich! – den VfB nicht zu schätzen wissen.  Mein Cannstatt lob‘ ich mir … Und falls ich seine Vorzüge mal vergessen sollte, setz ich mich am Thaddäus-Troll-Platz neben den „Entaklemmer“, guck aufs schief-schöne „Klösterle“ mit seinem herrlichen Fachwerk – und weiß sie wieder.

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