Mägen wie Tränensäcke

Vorwort: Der Schneemann trägt Hut und und ich gucke wieder Dschungelcamp. Dort zeigt ein Blick in die leeren Hungeraugen der Insassen: Viel Futter gibt es grade nicht. Dafür  Gespräche über Schönheitsoperationen, was Daniel Hartwich zu dem schönen Satz inspiriert: „Die Mägen im Camp hängen so tief wie die Tränensäcke von Winfried früher.“ Nachdem Marco durch klaustrophobisch enge Glaskästen mit Getier und Wasser krabbeln muss, lesen sich die Camper die Briefe ihrer Liebsten von außerhalb des Dschungels vor und deren schmalzige Banalität wirft die Frage auf, ob die nicht von RTL-Praktikanten im Vollsuff verfasst wurden. Außerdem fragt man sich, ob Tanja in ihrem OP-Hemdchen irgendwo ausgebrochen ist und warum sie immer noch im Camp weilt, während der realitätsentrückt-unterhaltsame Mola das Feld räumen muss. Interessant: Er schiebt die Schuld für sein Scheitern nicht auf Larissa.

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